Open-Source eine Alternative?

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Es gibt viel Open-Source Software in allen möglichen Bereichen, welche durchaus mit kommerziellen Produkten kon­kur­rie­ren können oder diese evtl. auch im Umfang übertreffen. Ob dies auch auf den Bereich Foto- und Bildbearbeitung zutrifft, bleibt zu überprüfen.

Zurzeit nutze ich hauptsächlich kommerzielle Produkte wie Lightroom 5, Photoshop Elements 11 und Photoshop CS2 zur Bildbearbeitung. Das einzige Open-Source Produkt im Bereich Bildbearbeitung, welches ich hin und wieder einsetze ist Gimp.

Zu Lightroom 5 kannte ich bisher keine wirkliche Open-Source Alternative, allerdings hat mich gestern bloodywing auf das Open-Source Tool LightZone aufmerksam gemacht, welche zumindestens stark vom Aufbau an Lightroom erinnert. Laut der Website des DevTeams wird auch eine grosse Palette von Kameras für die RAW Verarbeitung von Bildern unterstützt. Leider konnte ich das Tool gestern nicht mehr in Gänze testen, aber der erste Eindruck sieht durchaus positiv aus.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und die Tage mal drüber berichten, wie das Handling ist und ob es sich hierbei wirklich um eine vollwertige Alternative zu Lightroom handelt. Darüber hinaus werde ich in Zukunft in unregelmäßigen Abständen Open-Source Tools, WordPress Plugins usw. vorstellen, welche das tägliche Leben des Fotografen oder Bloggers erleichtern. Dazu werden in nächster Zeit zwei weitere Alternativen zu Lightroom in meine Tests mit einbezogen und zwar: Photivo und Raw Therapee.

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4 Kommentare

  1. Open Source ist auf jeden Fall eine Alternative. Ich spiele seit über einer Woche Herr der Ringe Online unter Linux per WINE, obwohl das in keinster Weise unterstützt wird, und es funktioniert wunderbar. 🙂 Und über Programme wie z.B. Firefox und LibreOffice braucht man nicht diskutieren.

  2. Ja mir gehts in dem Fall nicht so wirklich ums Spielen, sondern eher ob man Alternativen zu Anwendungen hat, welche nicht nativ unter Linux laufen wie z.B. Photoshop, Lightroom, usw. Vor allem sollte es eine Nutzbarkeit “out of the box” haben, ohne das man vorher viel konfigurieren muss. Ansonsten spielen natürlich andere Aspekte mit rein, wie z.B. ob der RAW Import von Bildern ohne weiteres klappt. Ich habe sowohl gegen Linux als auch gegen Mac OS nichts, wobei letzteres schon “out of the box” für knapp 20 Euro die meisten Programme so unterstützt. Usebility ist einfach wichtig und wenn man vorher gewisse Dinge erst in den Kernel kompilieren muss und sich dann noch gedanken beim nächsten Update des OS machen muss, ob dann noch alles funktioniert, dann ist das eher kontraproduktiv.

  3. Ja, das stimmt. Aber ganz allgemein wird die Situation zumindest unter Linux von Jahr zu Jahr besser. Bevor Windows 7 rauskam, habe ich mal mehrere Monate ausschließlich mit Linux gearbeitet, das ging wunderbar. Allerdings habe ich auch keine besonders speziellen Programme in der Zeit gebraucht. Aber ich war zufrieden. Problematisch bis unmöglich wird es derzeit, wenn du versuchst, (ohne WINE) BluRays abzuspielen.

  4. Ja das kann ich Dir nur zustimmen, die Reputation von Linux im privaten Umfeld steigt. Sicherlich trägt zu diesem Trend auch das Erscheinen des Linux Steam Clients bei. Was das Abspielen von BluRays angeht, muss ich leider zustimmen, dass dies nach wie vor ein problematisches Thema ist, wofür ich aufgrund der Lizenzrechte an den Codecs auch noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden habe.

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